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Technisches Reglement:  Gruppe 1 / Division 2

1. Zugelassene Fahrzeuge
Zugelassen sind Rover Mini der Baujahre 1992 bis 2000 mit Zentraleinspritzung und geregeltem Katalysator. 


Alle hier nicht explizit aufgeführten Teile müssen Serienteile sein.
Mit Serienteilen sind alle Teile gemeint, die in oben genannten Fahrzeugen serienmäßig
vom Hersteller verbaut worden sind.
Alle hier nicht explizit erlaubten Änderungen sind verboten!


Die Fahrzeuge müssen entweder einen gültigen Wagenpass besitzen,
oder eine gültige Straßenzulassung mit aktueller HU/AU vorweisen.

2. Sicherheitseinrichtung
Gemäß DMSB Reglement
Varianten mit Faltdach oder
Glas-bzw. Schiebedach sind nicht zugelassen. Eine fachgerechte Änderung,
hin zu einem geschlossenen Dach, ist zulässig.


3. Motorblock
Der Motorblock muss den originalen Werksspezifikationen entsprechen.
Die Blockhöhe muss 225,5mm betragen. Der Kolbenunterstand muss mind. 0,10mm betragen.
Ein Kolben darf nicht leichter als 359g sein.
Der Standard Rover Kolben (TAM2050) darf gegen den Hepolite Kolben (P21253) ersetzt werden.
Das maximale Bohrmaß im Zylinder darf nicht größer sein als 71,13 mm (+020“).
Der Hub muß 81,3 mm betragen. Daraus ergibt sich ein effektiver Hubraum von max. 1293ccm.
Pleuel nur Standard, nicht bearbeitet, nur ausgewogen.
Kurbelwelle nur Standard, nicht bearbeitet, nur feingewuchtet.
Das Material der Kurbelwellen-und Nockenwellenlager ist freigestellt.
Der mittlere Kurbelwellenlagerbock darf mit einem Verstärkungs-Straps verstärkt werden.
Die Serien-Nockenwelle muß verbaut sein.
Steuerkette Simplex oder Duplex, nicht erleichtert.
Versatzkeile zum Einstellen der Steuerzeit sind erlaubt.
Ölpumpe und Öldruckventil freigestellt, sie müssen sich am originalen Einbauort befinden.
Die Ölsteigleitung außen am Block ist freigestellt.


4. Zylinderkopf
Der Zylinderkopf muss den originalen Werksspezifikationen entsprechen.
Er darf nicht bearbeitet werden, nur Dichtflächen planen.
Die Anpassringe zwischen Ansaugkanälen und Ansaugbrücke müssen vorhanden sein.
Das Volumen des Brennraums darf nicht kleiner als 21,4ccm sein.
Es dürfen nur Original-Kipphebel, -Wellen und –Böcke verwendet werden.
Einlassventile müssen einen Durchmesser von 33,0mm (+1% Toleranz)
haben und dürfen nicht modifiziert werden.
Auslassventile müssen einen Durchmesser von 29,4mm (+1% Toleranz)
haben und dürfen nicht modifiziert werden.
Die Serien-Ventilfedern dürfen gegen doppelte Ventilfedern getauscht werden.


5. Getriebe
Das Getriebe muss den originalen Werksspezifikationen entsprechen.
Die Endübersetzungen müssen schräg verzahnte Serienteile sein.
Sie dürfen nicht kürzer als 3,94 : 1 übersetzt sein. Die Verwendung eines 4-Pin-Differentials oder die Verstärkung des Serien-Differentials ist freigestellt.
Sperrdifferenziale sind verboten. Zwischenräder müssen schräg verzahnte Serieteile sein.
Der Tacho muss funktionieren, der Antrieb darf nicht entfernt werden.
Ein langes Ölansaugrohr darf verbaut werden und wird empfohlen.



6. Kupplung
Es müssen Serienteile verwendet werden. Sie dürfen nicht bearbeitet sein, nur feingewuchtet.
Die Mitnehmerscheibe (Kupplungsscheibe, Belag) ist freigestellt, darf aber kein Sintermetall sein.

7. Kühlung
Ein Kühler mit größerer Kapazität darf verwendet werden. Es müssen aber die originalen
Befestigungspunkte beibehalten werden. Der originale E-Lüfter darf sich manuell zuschalten lassen.
Alu-Kühler sind verboten.
Das Thermostat ist freigestellt, ein Thermostat-Ersatz darf verbaut werden.
Alle Wasserschläuche müssen dem original entsprechen.
Die Wasserpumpe muss dem Serienteil entsprechen. Elektrische Wasserpumpen sind verboten.
Es darf max. ein 13 Reihen Ölkühler in das Frontblech, unterhalb der Lichtmaschine
hinter den Kühlergrill, verbaut werden.
Aus Platzmangel darf dafür das Frontblech minimal modifiziert werden.


8. Kraftstoffanlage, Gemischaufbereitung
Die Kraftstoffanlage und Gemischaufbereitung haben dem Serienzustand zu entsprechen.
Als Einspritzanlage kommen nur die serienmäßigen Anlagen in Frage.
Zum Einbau dürfen keine Änderungen an der Spritzwand oder anderen Karosserieteilen
vorgenommen werden.
Das originale Luftfiltergehäuse muss ohne Modifikationen verwendet werden. Das Regelventil
darf stillgelegt werden. Der Luftfilter-Einsatz muss vorhanden sein, ist in seiner Art aber freigestellt.
Die ECU bzw. das Motorsteuergerät muss original bleiben, darf nicht geändert werden (Chiptuning).
Bei Modellen mit Wegfahrsperre darf diese Funktion durch ein spezielles Modul tot gelegt werden.
Der Unfallschutzschalter muss für die Motorsportveranstaltungen stillgelegt werden.
Der Benzindruck muss den Standardwerten entsprechen und darf in keinem Fall 1,2Bar
 +/-1% übersteigen.
Die Benzinpumpe hat dem Serienzustand zu entsprechen. Der Tank muss der jeweiligen Serie
entsprechen. Die Benzinleitungen und Benzinschläuche müssen dem Serienzustand entsprechen und
sollen sich am originalen Einbauort befinden.


9. Abgasanlage
Das originale Hosenrohr darf gegen ein Sporthosenrohr, im Zusammenhang
mit einem Verbindungsrohr zum Kat, getauscht werden.
Als Auspuff ab Katalysator ist eine RC40 Eintopf-Anlage mit seitlichem Ausgang
vorgeschrieben und muss eine funktionierende Schalldämpfung haben.
Der originale Katalysator und seine Funktion muß erhalten bleiben.
Eine verschließbare Kontrollbohrung muss angebracht werden.


10. Zündung
Am Kennfeld des Zündsystem darf nichts gegenüber der Serie geändert werden.
Zündspule, Zündkabel, Zündstecker und Zündkerzen sind freigestellt.

Nur für SPI: Der Typ des Zündverteilers muss dem Serienzustand zu entsprechen.
Er muss sich am Originaleinbauort befinden und durch die Nockenwelle angetrieben sein.
Die Zündverteilung muss über dessen Verteilerfinger laufen.


11. Lichtmaschine und Anlasser
Lichtmaschine und Anlasser müssen Serienteile sein.

12. Elektrische Anlage
Die Batterie ist freigestellt, sie muss jedoch am originalen Einbauort verbleiben.
Die Befestigung muss so gestaltet sein, das die Batterie bei einem Unfall an ihrem Ort verbleibt.
Die Batteriepole müssen sicher abgedeckt sein. Das Hauptstromkabel darf durch den Fahrgastraum
verlegt werden, muss dort aber sicher befestigt sein.
Die Scheinwerfer, Rücklichter, Blinker, Bremslichter und Nebelschlussleuchte müssen funktionieren.
Die Zündung muss über das Zünd/Lenkradschloss geschaltet werden. Das Anlassen des Motors
muss, ohne Fremdhilfe, jederzeit dem angeschnallten Fahrer möglich sein.


13. Karosserie
Die Karosserie muss in allen Belangen der Serie entsprechen.
Alle Anbauteile müssen dem Original entsprechen.
Schwellerleisten, Zusatzscheinwerfer inklusive deren Halter und Antennen dürfen entfernt werden.
Es dürfen keinerlei Änderungen im Bereich Frontblech (Ausnahme Ölkühler, siehe Pos. 7),
Stehwand (Ausnahme Bremsleitung, siehe Pos. 15) und Spritzwand vorgenommen werden.
Motorhaube, Türen und Heckklappe dürfen nicht verändert werden, es dürfen auch
keine Kunststoffteile verwendet werden. Türen müssen ihre originalen Befestigungen und Schlösser
behalten. Motorhaube und Kofferraumdeckel müssen von außen zu öffnen sein
und mind. 4 Befestigungspunkte aufweisen. Bonnet-Pins oder Haubenfedern sind erlaubt.
Die originalen Verriegelungsmechanismen müssen ohne Funktion sein.
Die originalen Glasscheiben müssen verwendet werden, Frontscheibe muss aus Verbundglas sein. Für die Seitenscheiben wird die Verwendung einer Schutzfolie empfohlen.
Stoßstangen oder Stoßfänger müssen der Serie entsprechen und vorhanden sein.
Front und Heckspoiler sind nicht erlaubt.
Kotflügelverbreiterungen müssen der Serie entsprechen (schmale Ausführung).
Die Räder müssen abgedeckt sein. Freischneiden der Radläufe ist verboten.
Das Fahrzeuggesamtgewicht nach dem Training oder Rennen
muss inklusive Fahrer mindestens 720Kg betragen (ohne Benzin).
Eventuelle Zusatzgewichte sind sicher im Fahrgastraum oder Kofferraum zu befestigen.


14. Innenraum
Eine Änderung oder ein Entfernen der hinteren Seitentaschen, zwecks passender Positionierung des Fahrersitzes
und zum Einbau des Überrollkäfigs / zusätzlicher Türstreben, ist erlaubt.


Das serienmäßige Armaturenbrett darf entfernt werden.
Instrumente und deren Einbauort sind freigestellt.

Dämm-Material zur Schottwand des Motors darf entfernt werden. Die obere und untere
Armaturenverkleidung (Dashboard) muss erhalten bleiben.
 
Die Lüftungsdüsen dürfen entfernt werden. Die dadurch entstehenden Öffnungen müssen
verschlossen werden.
Werden diese Lüftungsdüsen nicht entfernt, ist jeweils ein Luftzuführschlauch im rechten, bzw. linken Kotflügel  bis zur Front zu verlegen.
Der Lufteintritt zur Heizung darf verschlossen und der Luftschlauch entfernt werden.
Wird dieser Lufteintritt nicht verschlossen, ist ein Luftzuführschlauch im rechten Kotflügel
bis zur Front zu verlegen.
Die Heizung muss verbleiben und am Wasserkreislauf angeschlossen sein.
Generell gilt: Alle Öffnungen vom Motorraum und Kofferraum zum Fahrgastraum
müssen dicht und feuerfest verschlossen sein!
Teppiche, Dämm-Material, Dachhimmel, Hutablage, C-Säulen-Abdeckungen, Seriensitze und
deren Halter, hintere Sitzbank, Gurte und Abdeckungen der inneren Radläufe dürfen entfernt werden.
Türverkleidungen und die hinteren inneren Seitenteilverkleidung müssen erhalten bleiben.
Ein Lenksäulenversteller ist erlaubt. Das Lenkrad ist frei wählbar, Holzlenkräder sind untersagt..
Die Schaltung muss dem Original entsprechen.


15. Motorraum
Dämm-Material im Motorraum ist zu entfernen.
Ein Freischneiden der Innenkotflügel (Stehbleche) im Bereich der Bremsleitungsanschlüsse
am Rahmen in der Größe 10cm x 7cm ist erlaubt. Grillschnellverschlüsse sind erlaubt,
ebenso das feste Fixieren der Grillecken am Grill.
Der Spritzschutz (Regenschutz) inklusive seiner Halter kann entfernt werden.
Der Kühlerverschlussdeckel darf gegen eine druckhöhere Variante getauscht werden.
Die Motorposition im Hilfsrahmen muss beibehalten werden.
Zusätzliche Drehmomentstützen (Motorknochen) rechts und links unten vom Getriebe
zum Hilfsrahmen sind erlaubt. 


16. Bremsanlage
Die Bremsanlage muss der Serie entsprechen. Der Hauptbremszylinder mit Bremskraftverstärker und das Bremskraftverteilungsventil müssen Serienteile sein. Die Bremsleitungen müssen dem Serienzustand entsprechen und sollen sich am originalen Einbauort befinden.
Bremsscheiben vorne nur Serie. Gelochte, geschlitzte oder innenbelüftete Bremsscheiben sind nicht erlaubt. Bremsklötze vorne sind freigestellt. Spritzbleche an der Vorderachse können entfernt werden.
Bremstrommeln hinten nur Guss-, keine Alutrommeln. Bremsbacken hinten sind freigestellt.
Die Verwendung von hinteren Radbremszylindern mit kleinerem Durchmesser als in der Serie,
ist erlaubt. Die serienmäßigen (Gummi-) Bremsleitungen dürfen gegen Stahlflex-Leitungen getauscht werden.


17. Fahrwerk
Der vordere und hintere Hilfsrahmen muss an den originalen Befestigungspunkten verbleiben.
Es dürfen keine Änderungen, wie verstärken oder erleichtern, vorgenommen werden.
Die Festlegung des Vorderachsrahmens durch Metallhalter ist erlaubt.
Der Hinterachsrahmen darf durch härtere Gummis gelagert werden.
Stabilisatoren, zusätzliche Federn und zusätzliche Anschlagelemente sind nicht erlaubt.
Einstellbare Stoßdämpfer sind vorgeschrieben, müssen jedoch aus Stahl sein.
Aufnahmepunkte der Stoßdämpfer müssen dem Original entsprechen.
Tieferlegungssätze sind erlaubt. Die Gummifederelemente müssen der Serie entsprechen.
Einstellbare Zugstreben sind freigestellt.
Eine Anlenkung durch Uniballgelenke ist nicht erlaubt.
Die vorderen Querlenker dürfen durch einstellbare Varianten ersetzt werden. Eine Anlenkung durch Uniballgelenke ist nicht erlaubt.
Querlenkergummis und Zugstrebengummis sind freigestellt, dürfen aber nicht starr gelegt werden.
Die vorderen Bump-Stop Gummis dürfen gekürzt werden. 
Sturz-und Spurverstellung an der Hinterachse sind erlaubt.
Spurplatten an der Hinterachse pro Rad bis zu 8mm sind erlaubt.
Fahrzeughöhe, gemessen an der Schwellerkante vorne direkt am Auslauf der Kotflügelverbreiterung,
muss zwischen 220mm und 250mm betragen.
Hinten, gemessen am Auslauf der Kotflügelverbreiterung an der Schwellerkante, 240mm bis 270mm.
Dabei muss besonders darauf geachtet werden, dass die Räder nicht im Radkasten schleifen!
Die Höhe wird mit dem Fahrer gemessen.


18. Lenkung
Die Lenkung muss der Serie entsprechen. Verwendung einer Quickrack ist verboten.


19. Felgen/Reifen
Serien-Alufelgen der Dimension 4,5“ x 12“ ET35 (Minilite Design) sind vorgeschrieben.
Straßenreifen von Yokohama (A539) in der Größe 165/60/12 sind vorgeschrieben. Ein Mindestmaß
von 1,6mm Profiltiefe vor dem Training oder Rennen in der Startaufstellung ist vorgeschrieben.
 

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